Erweiterungen aus der "Neuzeit"

 

Diese "Helferlein" erleichtern den Umgang mit den Geräten ungemein, denn sollen die Sammlerstücke am Leben erhalten werden, ist es unumgänglich sie auch regelmäßig in Betrieb zu nehmen und das kann schon mal ziemlich zeitaufwändig sein.  

Zu den Erweiterungen zählen unter anderen Adapter für Tastaturen um die Vorzüge der gewohnten Alltags-Tastatur weiter nutzen zu können, Massenspeicher oder auch Disk-Emulatoren um den Verschleiß der Diskettenlaufwerke und die Ladezeiten zu reduzieren bzw. die Erstellung von Disketten zu vereinfachen und natürlich ein paar kleine Spielereien. 

 

Auch wenn manchmal in den kleinen Ergänzungen mehr Rechenleistung steckt als im nostalgischen Hauptakteur, freut man sich dennoch über das erreichte Ergebnis und solange der originale Zustand der Geräte dabei selbst nicht berührt wird, ist dies auch akzeptabel.

 

Diese Seite dient rein informellen Zwecken und erhebt keinerlei Anspruch auf Vollständigkeit und fachliche Richtigkeit. Eine Nachnutzung der Projekte geschieht immer auf eigene Gefahr !

  •  ↓ = Bild enthält Link zu Daten auf externer Cloud
  •  PDF-Dateien können Anlagen enthalten
  • Platinenentwürfe zu den Projekten sind in deren Doku oder im Sammelordner zu finden



Die Tastatur für den PC1715 ist schon eine Konstruktion für sich, lange nicht benutzt gibt es ständig Kontaktprobleme an den Tasten, was sich mit gar nicht reagieren oder prellen bemerkbar macht. Es musste also ein PS/2-Adapter her um diesem Spuk ein Ende zu bereiten. An der Konstruktion wurde lange gefeilt, bis er in das originale Steckergehäuse passte.


In diesem Zusammenhang entstanden auch noch weitere Adapter z.B. für A5120/K8924 ->

 

PC1715 PS/2 Keyboardadapter ↓


Der PC1715 kann nicht nur Daten von Diskette laden, es existiert im Urlader auch ein Modul, welches über V.24 Daten/Programme laden kann. Zur Fehlersuche kann hier z.B ein @os eines CP/A oder wie rechts im Bild ein RAM-Test damit geladen werden um seine "Baustelle" etwas einzugrenzen (Den Ram-Test kann man aber auch im EPROM an Stelle des Urladers laufen lassen). Die V.24-Schnittstelle  wird dafür  2x hintereinander  mit 0x11 (11H) "bombardiert" bis als Antwort 2x 0x12 (12H) ausgegeben wird. Danach geht der Bootloader in Warteschleife und es kann ein Programm geladen werden, welches mit 0x0A (Adresse LO)(Adresse HI) (Programmlänge LO)(Programmlänge HI) eingeleitet werden muss. Nach dem Ladevorgang wird ein weiteres Programm oder eine Startadresse erwartet, welche mit 0xAA (Startadresse LO)(Startadresse HI) übermittelt wird.

 

Parameter V.24 Schnittstelle: 9K6 8o1, kein Handshake, nur RX und TX verwendet ↓





GOTEK Floppyemulator als externes Startlaufwerk des PC1715 ↓






Es gibt immer wieder Fragen um Disketten, da zu deren Erstellung ein PC vorhanden sein muss, der noch DOS und ein 5,25“ Laufwerk inklusive der benötigten Formate unterstützt. Der GOTEK USB Floppy-Emulator bietet da eine recht günstige  Alternative und seit 4/2015 gibt es von DEL NERO dafür eine HxC Firmware, die auch schreibend auf ein Abbild zugreifen kann . Man kann über den Emulator den Rechner starten und sich so  (bootfähige) Medien mit eigenen Inhalten erstellen oder auf "echte" Disketten kopieren. Die HxCFloppyEmulator Software wandelt Diskettenabbilder in das dafür benötigte Format um. Der PC1715 wurde hier nur als ein mögliches Anwendungsbeispiel genannt.

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Das GIDE-Interface  von Tilmann Reh ist eine nützliche Erfindung um eine IDE-Festplatte, SSD, DOM o.ä. an  8-Bit Geräte anzubinden.
Kombiniert mit der USB-Erweiterung von M.Leubner hat man zusätzlich zu einer "Festplatte" auch noch einen superschnellen Datenaustausch über USB-Stick zur Verfügung (hier optimiert für  K1520 kompatible Systeme wie z.B.  PC1715, A5120, K8924, MC80;KC87,K8915, NANOS, u.a.).
Meine ganze historische Bürocomputerflotte wurde damit ausgestattet und ich möchte diese Erweiterung auch nicht mehr missen. Funktioniert klaglos unter CP/A, SCP05/06, SCPX, DAC, CP/Z
Der GIDE-Treiber aus der obigen  Quelle wurde dazu von mir (7/2012) in den originalen Robotron HD-Treiber im CP/A für  PC1715 und A5120/K8924 eingebunden bzw. auch (9/2014) auf Basis des RAF-Treibers als nachladbarer Treiber für CP/M2.x basierende Systeme  erstellt. Das schafft natürlich auch die Möglichkeit ein System direkt vom IDE-Medium zu starten, setzt aber eine Änderung des originalen Boot-ROM voraus und geht damit einen Schritt zu weit. Mit Erhalt der Technik hat das dann absolut nichts mehr zu tun und ist mehr etwas für die Gilde der "Verbastler" der altehrwürdigen Technik.

                                                                            

GU-K1520 ↓




Der MC80.3x hat auf der ZVE eine PIO, welche für das Management von Erweiterungskarten vorgesehen ist. Wo dies nicht genutzt wird, bietet sich das für  ein USB-Modul nach M.Leubner ( s.o. GIDE; GU-K1520) an.
Über eine Zwischenplatine kann ein V(2)DIP mit minimalen Hardwareaufwand direkt am Koppelbus angesteckt werden.  Ein paar Teile der Utools wurden dafür als Dienstprogramme für das EGOS benutzt. Die etwas anfällige MC-Technik wird dadurch stark entlastet


(Der EFS-Stecker im Bild stellt nur symbolisch den Koppelbus dar)

USB am MC80 Koppelbus ↓


Für USB wurde auf Basis des Vinculum II VNC2-32 ein Modul ähnlich des V(2)DIP von FTDI verwendet. Abgerüstet auf das Notwendigste und etwas kompakter in der Einbauhöhe ist es  Pin- und Software- kompatibel für die obigen Anwendungen geblieben. Durch die offene Entwicklungsplattform sind aber durchaus noch weitere Einsatzmöglichkeiten dafür gegeben...



 

USB Modul mit FTDI VNC2-32 ↓


...z.B im schicken Gehäuse aus dem 3D Drucker von fabberhouse als Tastaturadapter, Schnittstellenwandler o.ä.



USB in a box (case_vdip)↓

und weitere 3D-Objekte

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SD2KC ein Massenspeicher für den KC85, entstand aus dem Compactflash Projekt




 Dank interner V.24-Duplexroutine des Chaos 4.x geht es beim KC84/4 noch fixer

Einfaches Update der Adapter-Firmware über den KC85/4



 

ein aktiver PS/2 Adapter↓


PS/2 Adapter für den KC85/4, integriert im DIN-Stecker. Wer die originale Tastatur kennt, weiß diese Erleichterung zu schätzen. Zusätzlich werden auch noch 24 frei programmierbare Tastenfunktionen a 20 Zeichen zu Verfügung gestellt, um Standardbefehle oder Makros abzulegen





KC87 mit uSD-Karten-Interface am Userport, das Terminalprogramm SDX wird hier wie beim KC85/3 als Tape-Emulation vom Modul geladen oder auch aus dem Mega-ROM Modul           

Start von CP/A über das Kombimodul und Floppy


Kombimodul und Floppy (hier GOTEK-EMU als Ersatz) und GIDE-USB Modul mit SSD- Festplatte und USB-Stick, sowie  USB - Tastatur  - ein KC87 hängt auch irgendwo dran ;-)

 

Monitor K7222 & Zeilentrafo ÜHA78  -  Problemlösung ? 

 

Die Hochspannungsspulen der Zeilentrafos verabschieden sich in rascher Folge und der Ersatz geht zur Neige, mich holt dieses Problem nun auch ein.  Nachdem ich mich lange genug vor dieser Aufgabe gedrückt habe, wurde nun (7/2015) doch noch eine Eigenkonstruktion "entwickelt", die hoffentlich neben einer gewissen Betriebssicherheit auch genügend Langzeitstabilität mit sich bringt.  

ÜHA78 original und


das "Endprodukt" - der ÜHA2015 ;-) ↓

 


 

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